U-20-Team löst das Ticket für die Meisterrunde

Die U-20-Mannschaft des EV Duisburg hat’s geschafft: Durch den 7:0-Sieg in Dortmund und die Niederlagen der Konkurrenz stehen die Jungfüchse in der Meisterrunde der Eishockey-Regionalliga und spielen damit um den Aufstieg in die DNL3.

U-20-Regionalliga:
Eisadler Dortmund – EV Duisburg 0:7 (0:4, 0:0, 0:3)
Tore: Jonas Herz, Vincent Robach (je 2), Lukas Friedrich, Julian Stahlhut, Mika Horrix.

Bereits zur ersten Drittelpause hatten die Duisburger die Partie für sich entschieden. Zwar stand es auch nach 40 Minuten noch 4:0, doch im Schlussdrittel machte es der EVD dann doch recht deutlich. Vor dem letzten Hauptrundenspiel am Samstag in Herne steht fest, dass die Jungfüchse nicht mehr von Rang vier verdrängt werden können. An der Meisterrunde nehmen der TuS Wiehl, die Ratinger Ice Aliens, der Neusser EV und der EVD teil – aber nur Neuss und Duisburg können aufsteigen, weil Wiehl und Ratingen im Saisonverlauf so genannte Overage-Spieler aus dem Jahrgang 1998 eingesetzt haben. Bereits am Sonntag um 19.30 Uhr steht daheim das erste Endrundenspiel gegen Neuss auf dem Plan. Gespielt wird in einer Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel. Der Erste wird Meister; die Aufstiegsentscheidung über den Sprung in den Bereich des Deutschen Eishockey-Bundes ergibt sich daraus, ob Neuss oder der EVD besser platziert ist.

U-17-Bundesliga, 2. Division:
EV Duisburg – Rote Teufel Bad Nauheim 6:2 (2:0, 2:2, 2:0)
Tore: Lennart Schmitz (3), Tim Schröder, Justin Bayer, Malte Kuhn.
EV Duisburg – Rote Teufel Bad Nauheim 7:2 (2:1, 1:1, 4:0)
Tore: Lennart Schmitz (4), Dorian Hanna (2), Jan Müller.

Zwei Siege mit einem starken dritten Drittel in der zweiten Partie gegen die Roten Teufel Bad Nauheim haben das U-17-Team des EVD wieder auf Kurs gebracht. „Das war in beiden Spielen noch nicht so, wie ich es mir erhofft hatte, weil wir immer noch große Abstimmungsprobleme hatten“, sagte EVD-Trainer Dirk Schmitz nach den 6:2- und 7:2-Siegen. „Aber das letzte Drittel am Sonntag kam unserer Idee schon recht nahe. Das war gut.“ Am 2. Februar kommt der Hamburger SV nach Wedau, tags darauf spielt der EVD bei den Grizzlys Wolfsburg. Ein Sieg gegen den HSV sichert den zweiten Platz vorzeitig so gut wie ab. Mit einem Erfolg in Wolfsburg käme sogar Platz eins in Reichweite. „Die Jungs müssen nun nochmal dran ziehen“, mahnt Schmitz deutlich eine bessere Trainingsbeteiligung an.

Die U-11-Mannschaft musste sich beim Regionalliga-Turnier den gastgebenden Löwen Frankfurt mit 0:7 und dem Iserlohner EC mit 0:4 geschlagen geben, holte aber durch das 0:0 in der ersten Hälfte gegen die jungen Roosters einen Punkt. „Jetzt auf großem Eis müssen wir noch viel, viel lernen. Die Gegner sind uns im Tempo voraus. Aber die Kinder lernen von Turnier zu Turnier“, sagte Trainerin Daniela Schmitz.