Die U-20-Eishockey-Mannschaft des EV Duisburg hatte sich auf den Weg in die Lausitz gemacht und die DNL3-Spiele beim ES Weißwasser mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) und 5:4 (0:1, 3:2, 1:1, 1:0) nach Verlängerung gewonnen.

Das erste Spiel verlief zunächst etwas holprig. „Der Wille war den Jungs nicht abzusprechen, aber die neun Stunden lange Reise steckte uns schon noch in den Knochen“, sagte EVD-Trainer Dirk Schmitz. Passgenauigkeit und Laufwege litten darunter, sodass es bis zu 26. Minute dauerte, ehe Julian Stevens die Führung gelang. In der Schlussphase machten die Jungfüchse im Spiel gegen die „anderen“ Jungfüchse alle klar: In Unterzahl erhöhte Nikolai Kulik auf 2:0 (51.), ehe Ares Avgerinos ins leere Tor der Gastgeber traf (59.). „Zum Glück hatten wir einen sehr starken Leon Brunet im Tor“, freute sich Schmitz über den Auftritt seine Goalies, der sich den Shutout redlich verdiente. Wenig glücklich war Schmitz mit dem zweiten Spiel – was aber nichts mit seinen Spielern zu tun hatte. „Es ist extrem frustrierend, so lange unterwegs zu sein und so viel zu investieren, um sich dann dermaßen auf den Arm nehmen zu lassen“, kritisierte der Coach die Schiedsrichterleistung vehement. „Das habe ich in der Form noch nicht erlebt. Ich fand es beeindruckend, dass unsere Jungs so ruhig und konzentriert geblieben sind und das Spiel schließlich dennoch gewonnen haben.“ Es trafen Ares Avgerinos (3), Lennart Schmitz und Philipp Vogel.

An der Ausgangslage hat sich durch den Punktverlust nichts geändert. Der Tabellenzweite aus Duisburg wird die Saison damit mindestens auf Rang drei beenden und kann auch Platz zwei am Samstag (16.35 Uhr) und Sonntag (10.30 Uhr, beide Jomizu-Arena) in den Heimspielen gegen den EHC Wolfsburg endgültig absichern. „Gelingt uns das, brauchen wir aus den Spielen gegen Chemnitz vier Punkte, um Erster werden zu können“, so Schmitz.

Die U-17-Mannschaft des EVD musste in den beiden Heimspielen gegen den EHC Erfurt beim 0:12 (0:3, 0:4, 0:5) und 2:7 (1:2, 0:3, 1:2) zwei deutlichen Niederlagen in der 2. Division Nord einstecken. „Am Samstag waren wir komplett chancenlos“, sagte EVD-Trainer Benjamin Spazier. „Wir hatten keine Laufbereitschaft, haben nichts von dem gezeigt, was wir bei den beiden zurückliegenden Siegen geboten haben. Am Sonntag war es besser, dennoch war nichts möglich.“ Die beiden Tore erzielten Kevin Schmidt und Teoman Aközbek.

In der Regionalliga B verlor die U-13-Mannschaft der Jungfüchse mit 1:8 (0:1, 1:4, 0:3) gegen den Kölner EC 1b. „Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt, das Spiel dann aber mit drei Gegentoren in den ersten zehn Minuten des Mittelabschnitts verloren“, sagte EVD-Trainer Fabian Schwarz. „Defensiv lief nicht viel zusammen.“ Das Tor erzielte Adonis Avgerinos. Der Jungjahrgang, also die B-Mannschaft, bot in der Bezirksliga eine gute Leistung, verlor aber beim EHC Neuwied mit 5:6 (3:4, 1:1, 1:1). „Ich war sehr zufrieden mit der Mannschaft“, erklärte Schwarze. „Das Spiel war sehr ausgeglichen. Wir hätten es auch gewinnen können. Gegenüber den vorherigen Spielen gegen Neuwied haben wir uns sehr gesteigert.“ Es trafen Isabel Kazek (2), Matti Gieseler, Lennart Kehr und Aaron Fritz.

Ein erfolgreiches Landesliga-Turnier absolvierte die U-9-Mannschaft in eigener Halle. Lediglich eine Halbzeit gegen Ratingen ging verloren; die kleinsten Füchse gewannen mit 8:2 gegen den EHC Gelsenkirchen, mit 6:5 gegen die Ratinger Ice Aliens und mit 11:2 gegen den EHC Troisdorf. „Die Mannschaft hat das toll gemacht. Wir haben zudem alle drei Torhüter eingesetzt“, so EVD-Trainer Oliver Giesen.