Nachwuchskonzept 

1.      Ziele des Nachwuchskonzeptes

a.      Sportliche Werte / Fair Play / Respekt

Sportliche Werte wie ein gegenseitiger respektvoller Umgang miteinander, Ehrlichkeit, Toleranz, Teamgeist, Höflichkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Fair Play sind nicht selbstverständlich. Man kann sie nicht kaufen oder erben, sie werden durch Vorbilder vermittelt. Nicht durch lange Reden, sondern durch erleben. Es ist kaum damit getan, über sportliche Werte und Fair Play zu reden, ihre Wichtigkeit zu herauszustreichen oder auf Plakate zu drucken. Menschen  – und vor allem junge Menschen – orientieren sich an dem, was sie sehen, beobachten und erleben können.

Deshalb arbeiten wir hart und systematisch an unseren sportlichen Skills und unseren physischen und mentalen Stärken. Jeder ist sich bewusst, dass seine Leistung und sein Verhalten die Leistung des ganzen Teams beeinflusst.

Wir sind uns jederzeit auf und neben dem Eis bewusst, dass jeder Spieler wertvoll für das Team ist und wir nur gemeinsam stark sind. Wir achten unsere Teammitglieder, Trainer, Gegner, Fans und die Schiedsrichter.  

2.      Umsetzung des Nachwuchskonzeptes

Der EVD legt Wert darauf, seine Eishockeyspieler anhand eines strukturierten Konzepts vom ersten Tag an gezielt zu fördern und so bis zum Ende ihrer Ausbildung an ihr potentiell bestmöglichstes Niveau zu führen. Das Training soll für alle Spieler die gleichen Bedingungen gewährleisten, so dass jeder die Möglichkeit hat, seine maximalen spielerischen Fähigkeiten zu entwickeln. Das Training ist in verschiedene Altersklassen unterteilt. Beginnend mit der Laufschule, folgend mit der U9, U11 über die U13 bis hin zur U20. In jeder Altersklasse stehen mehrere ausgebildete Trainer zur Verfügung, die die Kinder unter gezielter Anleitung dabei unterstützen, ein bestimmtes Leistungsniveau zu erreichen. Das Training beinhaltet sowohl Eistraining als auch Athletik- und Ausdauertraining. Zum Eistraining zählen schlittschuhläuferische, stocktechnische, strategische sowie individuelle als auch gruppentaktische Fähigkeiten. Die Schwerpunkte im Bereich der technischen und athletischen Ausbildung sind von Altersklasse zu Altersklasse unterschiedlich.

a.     Laufschule

Der  Fokus in dieser Altersklasse liegt auf der Entwicklung der physischen Beweglichkeit. Es sollen grundlegende Bewegungsfähigkeiten, wie beispielsweise das Schlittschuhlaufen oder die Stocktechnik, spielerisch angeeignet und das Empfinden für die Bewegungsabläufe gestärkt werden.

Die Kinder sollen vor allem das sichere Schlittschuhlaufen erlernen. Darüber hinaus soll bei den Kindern durch Spiel & Spaß das Interesse an der Sportart Eishockey geweckt werden, damit nachhaltig Kinder für die Nachwuchsmannschaften des EVD gewonnen werden.

Der Inhalt des Trainings orientiert sich ausschließlich an den technischen Grundlagen. Das Erlernen der schlittschuhläuferischen und stocktechnischen Grundfähigkeiten bedarf vieler Wiederholungen und Korrekturen. Die Trainer legen ihr Hauptaugenmerk auf die akkurate Ausführung, da eine Verbesserung der Technik zwar immer möglich ist, den Spieler aber Zeit kostet, die er für das Einüben neuer Fertigkeiten benötigt.

b.     U9

Der Focus des Trainings für die Altersgruppe unter 9 Jahren wird von den Trainern auf altersgerechte Konzepte und Fähigkeiten ausgerichtet, so dass die Kinder eine angenehme Trainingserfahrung erleben, in der sie sich sowohl als Spieler als auch als junge Menschen weiterentwickeln können.

Einstellung und Engagement bestimmen das optimale Trainingsniveau für jeden Spieler – nicht zu einfach und nicht zu schwierig. Kleine Spielchen helfen zu lernen. Die Spiele an sich geben den Spielern die Möglichkeit, die geforderten Fähigkeiten und Konzepte erfolgreich zu zeigen.

Das Training in dieser Altersgruppe beinhaltet einen hohen Anteil an Bewegung und einen geringen Anteil an Pausen. Die Spieler verbringen möglichst wenig Zeit mit Warten und Anstehen, um die nächste Übung bzw. Spiel durchzuführen. Die Trainer arbeiten Übungen aus, durch die die Spieler die überwiegende Zeit des Trainings in Bewegung sind. Wichtig ist dabei, individuelle Trainingsziele zu setzen. Der Bewegungsfaktor nicht zwar nicht die einzige Komponente, auf die sich die Trainer fokussieren, ist aber im langfristigen Entwicklungsprozess eines Spielers enorm wichtig, wenn man bedenkt, dass „Learning by Doing“ erheblich besser funktioniert als Zusehen oder Zuhören. Trainingspläne mit hohem Bewegungsanteil und häufigen Wiederholungen sind von erheblicher Bedeutung in diesem Alter.

c.      U11

Mit der Altersgruppe U11 beginnt die technische Entwicklung der Spieler. Es muss darauf geachtet werden, dass sowohl während der Trockentrainings, als auch auf dem Eis der Spaßfaktor eine wichtige Rolle spielt. Ein „fertiger“ Eishockeyspieler muss eine große Anzahl an Fähigkeiten und Techniken erlernen, was jahrelanges Training erfordert. Wird der Spaßfaktor bei den täglichen Trainings und im Spiel vernachlässigt, werden die wenigsten Spieler diese Zeit investieren, die zur Ausbildung ihres Könnens notwendig ist. Spaß ist somit eine grundlegende Komponente, um die Langzeitentwicklung der jungen Spieler sicherzustellen.

Trainer bemühen sich, ihre Spieler bei dem Großteil aller praktischen Übungen aktiv mitwirken zu lassen. Dabei ist es wichtig, die Anzahl der individuellen  Wiederholungen während der zu übenden Fertigkeiten im Auge zu behalten. Dabei werden die Anzahl der Minuten, die jeder Spieler aktiv war, Schüsse und Pässe pro Spieler, wie viele Schüsse auf jeden Torwart abgegeben werden, usw. statistisch erfasst. Das sind alles wichtige Aspekte und eine zwingende Notwendigkeit, damit ein Trainer beständig den Zeitraum der Maßnahme und die Anzahl der Wiederholungen auf ein Höchstmaß bringen kann. Stationen basierte Übungen sind eine effektive Möglichkeit, den KIndern die Fähigkeiten beizubringen, die sie benötigen. Dabei wird gleichzeitig der Aktivitätszeitraum maximiert und die Anzahl der Wiederholungen pro Spieler erhöht. Die Trainer passen ihre Stationen an die Bedürfnisse ihrer Spieler an, wobei das Hauptaugenmerk auf maximaler Aktivität und altersentsprechenden Fertigkeiten gerichtet bleibt.

Die Spieler lernen die Spielregeln durch deren Umsetzung in kleinen Spielchen und Übungen. Es ist weitaus effektiver, jungen Spielern die Regeln in kleinen Spielen zu lehren, als dass sie ihnen von einem Trainer erzählt werden (‚Learning by doing’ statt ‚Lernen durch Zuhören’). Die Trainer geben während dieses Lernprozesses, den Spielern auch die Möglichkeit, Fehler zu machen und  ermutigen sie, es erneut zu versuchen. Das Schaffen eines optimalen Lernumfeldes fördert die Kreativität, das Vertrauen die Lernbereitschaft und stärkt die Arbeitsmoral eines jeden Spielers

d.     U13

Bei der U13 richten die Trainer ihr Augenmerk auf die nachfolgend aufgeführten, auf dieses Alter ausgerichteten Konzepte und Fähigkeiten. Ziel ist es, dem Spieler Gefallen an neuen Erfahrungen zu vermitteln und sich sowohl als Eishockeyspieler, als auch als jugendliches Kind zu entwickeln.

Engagement und Ehrgeiz stellen sich ein, wenn es Spielern ermöglicht wird, erfolgreich die als Ziel gesetzten Fertigkeiten in einem Umfeld auszuüben, das zusätzlich eine Herausforderung für sie darstellt (z.B. nicht zu leicht, nicht zu schwer). Das richtige Gleichgewicht zwischen Erfolg und Herausforderung für jeden einzelnen Spieler zu finden, ist die Aufgabe des Trainers

Spieler im U13-Alter befinden sich in einer sehr sensiblen Phase ihrer Entwicklung. Zwei Aspekte ihres Spiels verdienen eine besondere Beachtung: Körperkontakt / Body Checking und Entwicklung ihrer Fertigkeiten. U13-Trainer achten besonders genau darauf, welche Übungen sie festlegen. Geschicklichkeitsübungen und Trainingseinheiten auf dem Eis werden altersentsprechend ausgerichtet. Die Trainer planen wesentlich mehr Zeit für die Entwicklung der individuellen Spielerfähigkeiten als für Systemschulung ein. Kleine Spielchen werden dazu herangezogen, entsprechende Konzepte, wie zum Beispiel das Spielverständnis zu unterrichten. Der Verbesserung des Gespürs fürs Eishockey wird ab dieser Phase eine höhere Priorität eingeräumt.

e.      U15

Ein großer Faktor in dieser Altersklasse ist der Beginn der Pubertät. Jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich schnell, d.h. es kann zu großen Unterschieden in der physischen und psychischen Reife der Kinder kommen. Der Trainer sorgt dafür, dass die Differenzen nicht zum Problem werden und von den Kindern gegenseitig ‘ausgespielt’ werden. Er sollte ermutigend auf ‘kleinere/jüngere’ Spieler einwirken sowie mahnend auf die ‘weiter entwickelten’ Kinder. Die Entwicklung der psychologischen Attribute ist ein weiterer Kernpunkt in dieser Altersgruppe. Hierzu zählt, dass die Spieler die Bedeutung und den positiven Effekt von Konzentration, Visualisierung, Erholung und Fokussierung kennenlernen

Im eishockeyspezifischen Teil liegt der absolute Fokus auf der Optimierung der individuellen Fähigkeiten in Spielsituationen. Spezielle mannschaftstaktische Maßnahmen (Aufbau, Überzahl, Unterzahl, Forecheck, …) gewinnen mehr an Bedeutung.

Bei der Trainingsmethodik wird darauf geachtet, dass der Trainer spielähnliche Trainingsübungen einbaut, um das Verständnis für gewisse Spielsituationen zu schärfen. Bei der Auswahl der taktischen Mittel sind besonders die einzelnen Fähigkeiten der Spieler, das Fähigkeitsniveau und der Charakter der Mannschaft zu berücksichtigen.

f.      U17

In dieser Altersklasse kann es zu einem großen Leistungsunterschied unter den Spielern kommen. Grund hierfür sind die individuellen Fähigkeiten sowie physische und psychische Faktoren. Viele Jugendliche verlieren die Motivation für den Sport, da sich ihr privater Lebensmittelpunkt verändert (Freundeskreis, Schule, persönliche Präferenzen). Umso wichtiger ist es durch ein funktionierendes Mannschaftsgefüge dafür zu sorgen, dass die Jugendlichen sich wohlfühlen und durch das Gruppenzugehörigkeitsgefühl an den Sport gebunden werden.

Die Steigerung der Trainingsintensität ist wesentliches Ziel der Altersklasse. Die Jugendlichen werden durch anspruchsvolle Übungen auf das jeweils erforderliche Niveau vorbereitet. Die Sportler erkennen die Bedeutsamkeit gewisser Vorbereitungsabläufe für Spiele bzw. Trainings und wenden sie an. Hierzu zählt vor allem eine entsprechende Warmup- bzw. Cooldown-Routine.

g.     U20

Die U20-Spieler befinden sich jetzt in einem Alter, in welchem ihre Prioritäten neu ausgerichtet werden. Viele stehen im Schulabschluss-Stress oder starten in ihr neues Berufsleben. Im privaten Bereich kann es zu weitreichenden Änderungen kommen (Auszug bei Eltern, erste Beziehungen, etc.). Gerade im Breitensport liegt hier die Gefahr, dass die Athleten ihren Sport weniger Gewicht geben oder gar ganz aufhören. Es ist daher umso wichtiger den Jugendlichen die Vorzüge des sozialen Miteinanders in einem Sportverein klar zu machen und zu fördern.

Der Schwerpunkt des Trainings liegt auf den taktischen Maßnahmen. Das Training orientiert sich an den Spielsituationen bzw. Erkenntnissen aus den vorangegangenen Spielen, um eine Verbesserung herbeizuführen. Die Spieler dieser Altersgruppe müssen lernen, sich in Wettkampfsituationen zu behaupten, auf einem höheren Trainingsniveau zu arbeiten, Fertigkeiten unter erschwerten Umständen bei höherer Geschwindigkeit auszuführen und das Können unter Beweis stellen, die vielen Konzepte und Taktiken zu verstehen und durchzuführen, die sich auch im Spielverlauf ergeben können.

Die individuelle Anspruchsniveausetzung für die Spieler ist ein Auftrag, der, wenn er erfolgreich umgesetzt werden kann, Spieler hervorbringt, die engagiert sind, Spaß haben und im Zuge dessen ihre Leistung auf ein Maximum steigern können. Engagement stellt sich sein, wenn das Spiellevel für jeden einzelnen Spieler optimal ist (z.B. nicht zu leicht, nicht zu schwer). Es ist wichtig, dass Trainer Übungen zusammenstellen, bei denen Spiele und Übungen die geforderten Fertigkeiten und Konzepte lehren. Wenn Spieler die Möglichkeit haben, Erfolge zu sehen und zu fühlen, während sie Fähigkeiten einüben, zeigen können, dass sie Konzepte unter spielähnlichen Bedingungen verstehen, dann kann sich Engagement einstellen.

 

3.      Aspekte

a.      Athletiktraining 

U9

Die Übungen „Off-Ice“ für die Spieler der U9 dienen dazu, die „Skating-ABCs“ (agility, balance, coordination, speed – Geschicklichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Geschwindigkeit) zu verbessern, bzw. möglichst perfekte Voraussetzungen dafür zu schaffen.

1. Dehnen / Übungen für die Beweglichkeit

2. Spiele

3. Übungen für die Hand-Augen-Koordination

4. Verbesserung / Vorbereitung zum Schlittschuhlaufen 

U11

Spieler sollen Übungen durchführen, die ihre Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Geschwindigkeit verbessern.

1) Aufwärm-Übungen

2) Cool-Down Übungen

3) Dehnungsübungen

4) Beweglichkeitsübungen

 5) Übungen für die Hand-Auge Koordination

 6) Spaß-Spiele

7) Staffelläufe

8) Sprungseil-Training

9) Stocktechnik im Trockentraining

10) Sportmotorische Tests 

U13

Die Spieler führen Übungen durch, die ihre Beweglichkeit, Gleichgewicht, Koordination und Geschwindigkeit verbessern, genauso wie:

1) Schnellkraft-Aktivitäten

2) Mannschafts-Spiele

3) Sprint Training

4) Geschicklichkeits-, Gleichgewichts- und Koordinationsübungen

5) Leichte Gymnastik

6) Beweglichkeitstraining

7) Staffel- und Hindernisläufe, Fahrtspiele

8) Oberkörperkraft: Übungen mit dem eigenen Körpergewicht  

U15

Spieler führenÜbungen durch, die sie bereits in früheren Altersstufen gelernt haben, genauso wie sie ihr Augenmerk auf die folgenden, zusätzlichen Punkte richten:

 1) Schnellkraft-Training

2) Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht

3) Übungen zum Bewegungsradius

4) Aerobes und anaerobes Training

5) Entwicklung der Fähigkeiten im Trockentraining 

U17

Spieler sollten Übungen durchführen, die sie bereits in früheren Altersstufen gelernt haben, genauso wie sie ihr Augenmerk auf die folgenden, zusätzlichen Punkte richten sollten:

1) Schnellkraft-Training

2) Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht

3) Übungen zum Bewegungsradius

4) Aerobe und anaerobes Training

5) Entwicklung der Fähigkeiten im Trockentraining

 b.      Teambuilding

Motivation entsteht in der Gruppe. Aber es  gibt viele Beispiele für die Erkenntnis, dass nicht immer die Teams mit den besten Einzelspielern die besten Ergebnisse erzielen. Wenn die Mannschaft als Team nicht harmoniert, bleibt der langfristige Erfolg meist aus. Deshalb legt der EVD großen Wert auf geeignete, vielfältige Teambuildingaktivitäten, so zum Beispiel Stand-Up-Paddling, Radtouren, Kabinenfeten, Soap-Hockey etc. Das Ziel dieser Maßnahmen ist, dass alle Spieler am gleichen Strang ziehen, jeder seine besonderen Stärken zeigen kann und alle zusammen viel Spaß haben und so Teamgeist entwickeln.

c.      Trainer

Die Trainer des EVD verhalten sich gemäß dem Ehrenkodex für Trainerinnen und Trainer des Deutschen Olympischen SportBundes (DOSB). Hierzu zählen u. a.:  

• Alle Trainingsmaßnahmen sollen dem Alter, der Erfahrung sowie dem aktuellen physischen und psychischen Zustand der Sportlerinnen und Sportler entsprechen.

• Trainerinnen und Trainer verpflichten sich, den Gebrauch verbotener Mittel (Doping) zu unterbinden und Suchtgefahren (Drogen-, Nikotin- und Alkoholmissbrauch) vorzubeugen

systematische Trainingsplanung und –gestaltung

 • individuelle Spielerbetreuung • Schaffen eines positiven Klimas

• Spielauswertung (allgemein & individuell) / Evaluierungen

 • administrative Tätigkeiten (Elternabend, Zusammenarbeit mit Mannschaftsleitern/ Betreuern, Planung und Durchführung von Trainingslagern/Turnieren, etc.)

d.      Teamorganisatoren/Betreuer

 Orga und Betreuer halten den Kontakt zu den Trainern, Eltern und dem Verein, organisieren die Mithilfe der Eltern (z. B. bei Auswärtsfahrten, Turnieren, etc.), helfen dem Trainer/den Trainern bei der Organisation des Trainings- und Spielbetriebs

 4.      Sicherheit

Die Spieler sollten sich in einem Trainings- und Spielumfeld bewegen, in dem ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden Vorrang haben. Erwartungshaltungen in Bezug auf ungefährliches/verletzungsfreies Training und gutes Benehmen auf dem Eis sollte den jungen Spielern beigebracht und verfestigt werden

5.      Infrastruktur

Die KENSTON ARENA (früher SCANIA-Arena, davor Eissporthalle Duisburg)  Teil des Sportparks Duisburg im Stadtteil Neudorf. Die Arena ist Trainings- und Heimspielstätte des Eishockeyclubs der Füchse Duisburg (Eishockey-Oberliga), die von 2005 bis 2009 in der DEL spielten, sowie diverser Hobbymannschaften. Die Umbenennung der Eissporthalle zur KENSTON ARENA wurde zum Start der Oberliga-Saison 2017/18 vorgenommen. Erbaut wurde die Eissporthalle 1971 in der direkten Nachbarschaft zum Wedaustadion (heute: Schauinsland-Reisen-Arena) und der Regattabahn im Duisburger Süden. Sie war ursprünglich baugleich mit der Eissporthalle Iserlohn, der Gysenberghalle in Herne und der Eissporthalle Essen-West. Jedoch wurden diese, wie auch die Kenston-Arena selbst, mehrfach umgebaut und modernisiert. In der Arena gibt es ein Restaurant, welches sich hinter einem der Tore befindet. In der Saison 2014/15 wurde die offizielle Kapazität der Halle von 4.800 auf 3.800 Gäste bei Eishockeyspielen reduziert.

Von Beginn an wurde die Halle sowohl von Eishockeyspielern wie auch Eiskunstläufern gleichermaßen genutzt. Heute tragen die Füchse Duisburg ihre Partien der Eishockey-Oberliga Nord in der Arena aus. Außerdem benutzen die Eiskunstläufer der Roll- und Eissportgemeinschaft Walsum die Halle. Auch für den öffentlichen Eislaufbetrieb inklusive regelmäßiger Disco-Veranstaltungen ist die Halle in den Wintermonaten geöffnet. Im Sommer wird das Eis abgetaut, sodass die Arena für andere Events genutzt werden kann